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Keng Kichen vun der Stang!

 

Der Mensch verbringt ca. 80 % seiner Zeit in Innenräumen, wovon er sich einen Groß- teil zu Hause aufhält. Deswegen sind auch die bestimmungsgemäßen Funktionen des Gebäudes die dauerhafte Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner. Ein maßgeblicher Faktor ist dabei die Qualität der Raumluft. Moderne Lüftungstechnik macht es möglich, dass jederzeit genug Frischluft zur Verfügung steht und so Sauerstoffgehalt, Temperatur und Feuchtigkeit der Luft energieeffizient reguliert wird. Denn nur in einem gesunden Raumklima fühlt man sich wirklich wohl. Für unser Wohlbefinden ist bekanntermaßen der CO 2-Gehalt der Luft von großer Bedeutung. Tag für Tag atmet der Mensch rund 20.000 l bzw. 24 kg Luft ein und aus. Die ausgeatmete Luft enthält etwa 4 % CO 2 und damit ungefähr 100 mal soviel wie frische Umgebungsluft (0,04 %). Steigt die Konzentration von Kohlendioxid in einem Raum an, werden wir müde und unsere Konzentration leidet. Steigt der Kohlendioxidgehalt noch weiter an, kommt es zu Sehstörungen, Schwindel, zentralner - vösen Funktionsstörungen, Kopfschmerzen und im schlimmsten Falle zum Tod.

Für ein Wohlfühlklima innerhalb eines Gebäudes sind neben der CO2-Konzentration Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit die entscheidenden Einflussgrößen. Bei einem gesunden Raumklima liegt die Lufttemperatur bei 18 bis 24° C und die relative Luft- feuchtigkeit zwischen 40 und 60 %. Zu niedrige Luftfeuchtigkeit trocknet die Schleimhäute aus. Bakterien und Viren können sich schneller ausbreiten und eine Erkältung hervorrufen. Zu hohe Luftfeuchtigkeit wird schnell als "drückend" empfunden. Zu hohe Luftfeuchtigkeit ist aber auch der ideale Nährboden für Schimmelpilzsporen. Sie befinden sich immer in der Luft. Doch zum Auskeimen benötigen sie Feuchtigkeit. In schlecht gelüfteten Räumen passiert es schnell, dass die Feuchtigkeit aus der Luft an Oberflächen kondensiert. Wird hier keine Abhilfe geschaffen, bilden sich die unappetitlichen Schimmelpilzlandschaften in Schwarz und Grün auf und in Möbeln, auf Kleidung, Tapeten und Anstrichen. Schimmelpilzbildung ist zudem der "letzte Aufschrei" der Bausubstanz und mindert die Wohnqualität erheblich.

 

  

Wozu benötigen wir eine Dunstabzugshaube? In einer 100 m2 großen Wohnung befinden sich bei 20° C Raumtemperatur und 55 % relativer Luftfeuchtigkeit 2,3 l Wasser in der Luft. Im Laufe von 24 h entstehen in einem 3 Personen-Haushalt 8 l Wasser. Allein durch die anwesenden Personen entstehen 2-3 l, der Rest wird durch Tätigkeiten wie Duschen, Putzen, Wäschetrocknen etc. und natürlich durch Kochen verursacht.

Die Küche gehört zu den Räumen, in denen besonders viel Feuchtigkeit erzeugt wird. Ohne eine entsprechende Küchenlüftung schlägt sich der beim Kochen entstehende Wasserdampf an Wänden und Fensterscheiben nieder, was mit der Zeit zur Bildung von Schimmel und Feuchtigkeitsflecken in den Fugen von Fliesen, auf Tapeten, Fenstern usw. beitragen kann. Die Ursache für den Niederschlag sind kalte Oberflächen, die aufgrund der Wärmeleitfähigkeit der Bauteile bei Differenz zwischen Innen- und Außentemperatur entstehen. Daher machen sich diese Probleme im Winter stärker bemerkbar als im Sommer. Insbesondere im Bereich von Wärmebrücken sinkt bei niedriger Außentemperatur die Oberflächentemperatur im Raum stark ab. Bei Unterschreiten der sogenannten Taupunkttemperatur entsteht Kondensat. Es besteht jedoch bereits bei einer relativen Luftfeuchte von ca. 70-80 % die Gefahr der Schimmelpilzbildung. Da Luftfeuchte und Temperatur in der Küche besonders stark schwanken, kann es hier zu weitaus größeren Schäden als in anderen Räumen kommen. Zudem hat man es in der Küche nicht nur mit Wasserdampf zu tun. Es gilt, den gesamten Wrasen, das Gemisch aus Fett, Feuchtigkeit, Feststoffen und Gerüchen abzuführen. Je gründlicher desto besser, auch in Anbetracht dessen, dass es heute nicht nur geschlossene Küchenräume gibt, sondern zunehmend mehr Raumlösungen, in denen Küchen-, Ess- und Wohnbereich miteinander verschmelzen.

Hier reicht ein "natürlicher" Luftwechsel, der durch manuelles Öffnen von Fenstern erfolgt, meist nicht mehr aus. Der Grund: Da ungeführte Luftströme den Wrasen abtransportieren, hat man keinen Einfluss darauf, wohin er geleitet wird. Schwere Bestandteile des Wrasens können sich auf Wand, Möbeln und anderen Ge- genständen in der Küche oder Wohnung ablagern. Auch der ungewollte Abtransport der Küchenluft in meist ungeheizte Vorrats- und Lagerräume muss verhindert werden. Da kann nur eine Dunstabzugshaube Abhilfe schaffen. Nur sie garantiert einen "dyna - mischen" Luftwechsel. Ihre Aufgabe ist es, den Wrasen mittels eines geführten Luftstromes aufzufangen und dadurch eine Vermischung von Fett, Feuchtigkeit und Gerüchen mit der übrigen Raumluft auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Hinaus muss, was nicht reingehört! Je individueller die Architektur und Innenarchitektur, desto mehr Sorgfalt gilt bei der Planung einer Küche dem Thema Be- und Entlüftung und wie dies gemeinsam mit einer modernen Dunstabzugshaube gewährleistet werden kann. Zur Verfügung stehen zwei unterschiedliche Systeme, das Abluft- und das Umluftsystem. In beiden Fällen nimmt die Dunstabzugshaube den Wrasen am Entstehungsort Kochstelle auf. Jedoch wird er bei der Ablufttechnik nach draußen geführt, während er bei Umluft gefiltert und wieder in die Küche zurückgeleitet wird.

Ein klares "Ja" zu Abluft

Die Ablufttechnik ist der beste Weg, wenn es um ein gesundes Wohlfühlklima in der Küche geht. Mit Hilfe dieses Systems wird die gefilterte Luft ebenso wie die überschüssige Luftfeuchtigkeit über ein Rohr aus dem Küchenraum nach draußen transportiert. Das Gebläse sitzt dabei meistens in der Dunstabzugshaube selbst. Der Metallfettfilter, der zudem leicht zu entnehmen ist, um in der Spülmaschine gereinigt zu werden, sorgt dafür, dass sich kein schmieriger Film in der Küche und eventuell in evtl. offen angrenzende Räumlichkeiten ablagert. Langfristig gesehen wirkt sich das auch positiv auf die Bausubstanz aus und hilft Bauschäden zu vermeiden.

 

 

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